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Haarausfall

Etwa ¼ der Bevölkerung leidet an Haarausfall. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer.

Die Ursachen sind genauso vielfältig wie auch dessen Erscheinungsbild. Viele Frauen und Männer leiden weltweit an Haarausfall und suchen nach geeigneten Lösungen. Haarauswahl bedeutet für viele Attraktivitätsverlust. Die psychische Belastung für Menschen mit Haarverlust ist oft tiefgreifend. Frauen und  Männern mit vollem Haar wird mehr Erfolg im privaten und beruflichen Leben  zugetraut als Personen mit lichterem Haar. Volles Haar steht für Jugendlichkeit, Schönheit, Attraktivität, Sportlichkeit und Erfolg. Die Ätiologie, also die Ursachen können u. a genetisch Faktoren, Stoffwechselstörungen, Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. bei Chemotherapie), Vergiftungen, Strahlungsschäden, (Brand-)Narben, schwere innere Krankheiten, schwere infektiöse und immunologische Kopfhauterkrankungen, Hormonschwankungen, Nährstoffmangel oder auch Stress bedingt sein. Der Haarausfall kann entweder nur zeitlich begrenzt (temporär) oder von lebenslanger Dauer (irreversibel) sein.

 

Grundsätzlich wird unterschieden in:

Androgenetische Alopezie:

Der erblich bedingte Haarausfall vom männlichen Typ ist weltweit mit großem Abstand die häufigste Form des Haarausfalls und betrifft hauptsächlich nur Männer, in seltenen Fällen können aber auch Frauen betroffen sein, dann aber in meist deutlich milderer Ausprägung.

Ein Großteil der Männer wird im Laufe ihres Lebens mit dieser Art von Haarausfall konfrontiert, der bei entsprechend empfindlicher Veranlagung schon mit Anfang der Pubertät beginnen kann. Die Ursache für diese Art von Haarausfall ist die genetisch veranlagte (vererbte) Überempfindlichkeit der Kopfhaarfollikel gegenüber dem Hormon DHT (Dihydrotestosteron), ein Stoffwechselprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Das DHT führt dazu, daß sich die Lebenszyklen der empfindlichen Kopfhaarfollikel immer weiter verkürzen und es folgt eine fortschreitende Glatzenbildung.

Zur Stadieneinteilung des Haarausfalles bei Männern wurde die internationale Norwood-Hamilton-Skala eingeführt. Hier werden 7 Stadien mit Unterstadien unterschieden. Im Stadium 1 ist kein Haarausfall vorhanden, so wird dieses Stadium in der bildlichen Darstellung meist weggelassen.

Zur Stadieneinteilung des Haarverlustes bei Frauen wurde die Ludwigs-Skala eingeführt.

Alopecia areata:

Der kreisrunde Haarausfall ist die häufigste Haarausfallerkrankung mit entzündlicher Ursache. Typischerweise liegen am behaarten Kopf eine oder mehrere kreisrunde kahle Stellen vor, die akut auftreten können.

Als Ursache wird eine Störung des Immunsystems vermutet, dass jetzt fälschlicherweise die eigenen Haarzellen attackiert.

Alopecia areata kann entweder von Dauer oder nur zeitweise sein um sich dann oft von alleine zu reguliert. Auch eine erbliche Komponente ist nicht auszuschließen. Im schlimmsten Fall kann es zum Verlust aller Kopfhaare (Alopecia totalis) oder auch zum Verlust aller Körperhaare (Alopecia universalis) führen. Alopecia Areata kann heutzutage mit verschiedenen Medikamenten oft recht gut behandelt werden.

Diffuse Alopezie:

Vom diffusen Haarausfall spricht man, wenn die Haare vom gesamten behaarten Kopf ausfallen. Diese Art des Haarausfalls betrifft sowohl Frauen als auch Männer. Die Ursachen sind: u.a Autoimmunerkrankungen(z.B. Lupus Erythematodes), Hormonschwankungen, Stress, Eisenmangel, schwere Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Schilddrüsenerkrankungen, Einnahme oder Absetzen der Anti-Baby-Pille, Schwangerschaft, Crash-Diäten und Vergiftungen. Nach Beseitigung der Ursache verschwindet auch der Haarausfall meist wieder. Eine Behandlung mit Zytostatika führt zu Alopecia medicamentosa.

Alopecia traumatica:

tritt als Folge von Unfallnarben (z.B. Platzwunde innerhalb der Augenbrauen) oder Verbrennungen (irreversible Zerstörung der Haarfollikel) auf.

Alopecia mechanica:

wird durch permanenten Druck, Reibung oder Zugkräfte verursacht. Beispielsweise durch ständiges Tragen schwerer Lasten auf dem Kopf, Dauerfrisuren mit stramm sitzenden Knoten/Zöpfen, ständiges zwanghaftes Herausreißen von Haaren, lange Bettlägerigkeit mit Kopflage stets in derselben Position.

Psychologische Folgen

Volles Haar hat soziokulturell im Alltag einen hohen Stellenwert und ihr Verlust kann zu schweren psychischen Folgen führen. Schöne, glänzende und volle Haare stehen für Attraktivität, Jugendlichkeit und vor allem Vitalität.

Frauen oder Jugendliche leiden besonders unter Haarausfall, da sie seltener betroffen sind und somit in der Gesellschaft deutlicher auffallen. Aber auch Männer, die in der Gesellschaft am häufigsten betroffen sind, können sich mit einer Glatzenbildung oft nicht abfinden, verlieren an Selbstbewusstsein, leiden unter Depressionen, tragen in der Öffentlichkeit bevorzugt eine Kopfbedeckung und ziehen sich oft sogar unbewusst aus dem gesellschaftlichen Leben mehr oder minder zurück.